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Im November 2000 haben meine Eltern mich bei Dolphin aid in Düsseldorf angemeldet. Nachdem wir Bescheid bekommen habe, dass ich auf der Warteliste stehe, gab es noch ein Problem. Wir konnten doch gar nicht nach Florida fliegen, weil kein Geld da ist. Meine Mama hat dann sofort die hiesige Tageszeitung angerufen und gefragt, ob sie uns nicht helfen kann einen Spendenaufruf für mich zu starten. Meine Mama hat auch versucht noch andere Hilfe zu bekommen, aber das ist nicht so einfach. Die Tageszeitung hat dann tatsächlich zugesagt. Und das Schönste war: wir haben für November 2001 einen Termin Dolphin aid zur Delphintherapie bekommen.
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Hier noch ein herzliches Dankeschön an Frau Grieß und Frau Ossenschmidt, die meine Mama so toll unterstütz haben und immer ein offenes Ohr für sie hatten. Nach guter Organisation von Frau Ossenschmidt sind wir dann im November 2001 nach Florida geflogen. Wir waren damals mittlerweile schon zu fünft. Ja, ich hatte noch einen Bruder bekommen!
So sind wir dann an einem Freitag in Florida angekommen und sind nach Key Largo gefahren. Wir bekamen im Kawama Tower unsere Wohnung und hatten erst einmal 2 Tage Zeit, uns einzugewöhnen. Montagmorgens sind wir zur Dolphin Human Therapie gefahren und waren gleich zu Hause. So wohl haben wir uns schon seit 18 Monaten nicht mehr gefühlt. Ich hatte Barbara Schweitzer als Therapeutin und meine Mama hatte das Gefühl, diese Frau schon ihr Leben lang zu kennen. Barbara hat mich zur Plattform getragen und hat die erste Therapiestunde abgehalten. Ich hab nur geweint und geschrien - und das während der ersten drei Tage. Am vierten Tag gab es Pausen zwischen dem Geschrei und am fünften Tag habe ich gar nicht mehr geweint. Barbara fragte uns am zweiten Tag mit welchen Wünschen oder Erwartungen meine Eltern nach Florida gekommen sind und sie haben geantwortet: wir wünschen uns so sehr, dass ich laufen lerne. (In Deutschland hatte man uns kurz vor der Abreise nochmals gesagt, dass Robin nie laufen wird da er eine Spastik in beiden Füßen hat.) Aber Barbara hat nicht daran geglaubt. Sie hat meine Eltern gebeten nach unserer Rückkehr nach Deutschland einen Orthopäden aufzusuchen mir Einlagen und eine Schuherhöhung verschreiben zu lassen. Mein linkes Bein ist kürzer als das andere.
Nun hatte ich die ersten fünf Tage Therapie schon hinter mir und ein Wochenende frei. Aber am Samstag wurde ich dann ganz schön wütend, weil ich nicht zu meinem Delphin Spunky durfte. Als ich richtig sauer war, haben meine Eltern sich so gefreut, weil ich doch endlich mal Emotionen gezeigt habe. Als wir den Montag drauf wieder auf das Therapiegelände gefahren sind, war ich gar nicht mehr zu halten und hab gekreischt und mich gefreut zu Spunky und Barbara zu kommen.
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